Okt 25 2010

Wäre ich Fan von X, würde ich mich aufregen

Der Platzhalter X steht hierbei für die Vereine aus Bremen, Schalke, Hamburg, Leverkusen, Stuttgart und Wolfsburg.

Wir jammern, weil wir nach 22 Meisterschaften aktuell auf Platz 11 mit 12 Punkten rumdümpeln. Das ist schrecklich, keine Frage. Aber stellt euch doch mal vor, ihr seid Anhänger der anderen genannten Vereine. Einige von diesen Fans warten Jahre, Jahrzehnte oder schon ihr Leben lang auf eine Meisterschaft. Und oft genug war es unser FC Bayern der diesen Fans einen Strich durch ihre Hoffnungen machte.

Und jetzt? Jetzt stehen wir auf Platz 11 und ganz oben ist Mainz!! Da lache ich mir doch echt den Arsch ab! Oft zitiert in den letzten Tagen, aber absolut zutreffend. Endlich, endlich könnte man einen Vorsprung gegen den Top-Meisterschaftsfavoriten herausspielen. Und was passiert? Nichts. Die Mannschaften gurken sich durch die Liga und sind alle noch in Schlagweite des FCB. Den Titel holt wahrscheinlich ein Verein den man gar nicht (Mainz), oder nur vereinzelt (Dortmund) auf dem Zettel hatte.

Nach dieser Erkenntnis geht es mir echt besser. Ganz nach Stefan Effenberg: “Die anderen sind zu dumm, um Meister zu werden!”

Morgen geht es also gegen den halbstarken SV Werder Bremen im Pokalspiel in München. Bremen hat es schon auf stattliche 17 Tore in der Liga geschafft. Aber man glaubt es kaum, sie haben eine schlechtere Tordifferenz als der FCB. Sie haben nämlich auch ebenso stattliche 18 Tore kassiert. Das sollte unserem Minimalisten-Sturm doch eigentlich entgegenkommen, falls der Pokal nicht seine eigenen Gesetze hat. Dann hat vielleicht Bremen morgen eine knallharte Abwehr, aber wir haben dann vielleicht auch einen effektiven Sturm. Wer weiß….

Eines steht fest, auch wenn wir diese Saison gerne 0:0 spielen, morgen wird es einen Torschützen geben. Macht also wieder mit beim Tippkaiser. Eine evtl. Verlängerung und Elfmeterschießen wird zum erweiterten dritten Drittel hinzugefügt. Einfach per Kommentar Torschützen, Vorlagengeber und Zeitpunkt des ersten Bayern-Tores anhand von Dritteln bestimmen.


Aug 17 2010

45 Minuten sind leider nur die Hälfte

DFB-Pokal
1. Runde 2010/2011
Germania Windeck – FC Bayern München 0:4

Und mehr habe ich gestern vom Spiel der Bayern gegen Germania Windeck nicht gesehen. Ich denke weiterhin darüber nach, ob wir einfach zu dämlich waren oder dieses Spiel für den Veranstalter einfach zu groß war.

Mein erster Kritikpunkt geht in Richtung DFB. Eine Spielansetzung um 18h an einem Wochentag ist schon recht ungewöhnlich. Jeder weiß, wie es rund um Köln aussieht, wenn der Feierabend angebrochen ist. Aber eine zeitgleiche Ansetzung mit dem Live-Spiel der Öffentlich Rechtlichen ließ sich nicht vereinbaren. Dann hätten ja womöglich die 41.000 Zuschauer im Stadion und die 2 Millionen Sky-Abonnenten, lieber das Bayernspiel anstatt Schalke geguckt.

Es gelang uns innerhalb von 45 Minuten aus dem Ruhrgebiet heraus, in den Dunstkreis der Weltstadt Köln zu gelangen. Da war es noch 17h. Und dann ging nichts mehr auf der A1. Nach einer halben Stunde sind wir runter von der Autobahn und dann in irgendeinem verdammten Ring versackt. Die Menschen um uns herum stiegen aus den Autos und ließen die Fahrer Fahrer sein, um schon mal zum Stadion zu laufen. Keine Polizei, keine Ordner und kein Parkplatz in Sicht. Zu dem Zeitpunkt hatte ich noch die Hoffnung, dass das Spiel evtl. später angepfiffen wird, da noch tausende von Leuten unterwegs waren. Diese waren schließlich an den Bayern-Trikots oder an ihrem hektischen Gang leicht zu erkennen. Aber die Hoffnung ist schließlich um 18h auch gestorben.

Die ersten Ordner und Polizisten sahen wir dann doch noch. Am Stadion. Direkt davor. Ich kenne mich mit den rechtlichen Dingen bei sowas nicht wirklich aus, aber ist es vielleicht möglich, dass die Stadt Köln keine Einsatzkräfte zur Verfügung gestellt hat, weil nicht der FC sondern Windeck spielte und Windeck dies nicht bezahlen konnte? Ich kürze dieses Dilemma mal ab. Wir betraten das Stadion beim 0:1 der Bayern, beim 0:2 waren wir gerade dabei die Treppen der Südkurve zu besteigen.

Zur zweiten Halbzeit kann ich nur sagen, dass man versuchte mit vielen kurzen Pässen die massive Abwehr von Windeck irgendwie zu knacken. Dabei haben wir uns oft verzettelt und das Spiel wirkte dadurch etwas „lustlos“. Die ersten Pfiffe, bei nicht gelungenen Angriffsbemühungen, kamen schnell auf. Leute, wir haben 2:0 geführt. Germania hatte in der zweiten Hälfte nicht den Hauch einer Gelegenheit. Kein Spieler reißt sich dann noch ein Bein aus. Es hat gereicht, in 4 Tagen beginnt die Bundesliga. Fertig.

Außerdem muss man erwähnen, dass die Fans auch nicht gerade ihr bestes gegeben haben. Außer in den ersten 5 Minuten der zweiten Halbzeit wurde kein Lied mehr angestimmt. Nichts. Also sowas habe ich auch noch nicht erlebt. Der Anheizer mit seinem Megaphon hat auch den Zaun verlassen. Nach dem Spiel habe ich noch kurz den Kollegen Breitnigge getroffen. In seinem Block spielte sich leider ein Drama direkt hinter ihm ab, das er hier eindrucksvoll beschreibt. Später habe ich das mit der mauen Stimmung in Zusammenhang gebracht, aber es lag wohl doch eher am Spiel unserer Mannschaft und an der Zusammensetzung des Fan-Blocks. Ich vermute, dass zum größtenteils Fans anwesend waren, die sonst nicht im Stadion sind. Wann kann man schon mal ein Pflichtspiel der Bayern live sehen, ohne Himmel und Hölle für eine Karte in Bewegung setzen zu müssen.

Mit dieser Hinfahrt, dem Spiel und der Geschichte von Breitnigge muss man einfach sagen, dass es schönere Tage und Spiele gibt.

Herzliches Beileid der Familie und allen Angehörigen!


Mai 17 2010

Nach dem Titel ist vor dem Triple

Wie aus einem Guss. So könnte man das Spiel des FC Bayern bezeichnen, dass sie gegen Werder Bremen zeigten.

Mein Tag war dagegen viel komplizierter. Ich habe es schon vorab in dem einen oder anderen Tweet mitgeteilt, ich konnte mir das Spiel nicht so richtig anschauen, da ich auf einem sehr amüsanten Junggesellenabschied verweilen durfte.

Nils, wenn du das hier liest, es war ein echt lustiger Abend. Mein “Kater” sprach Bände. Es hat sich gelohnt auf die Final-Karten zu verzichten. Außerdem habe ich mit den Karten meinem Kumpel Michael eine Freude machen können. So wie er mir berichtete, war es die beste Stimmung, die er bisher bei einem Bayern-Spiel erlebt hat. Irgendwann werde ich das auch mal erleben. Meine Zeit kommt noch. :-)

So ergab es sich, dass ich die erste Halbzeit, in Köln am Rhein, per Internet-Radio über mein iPhone verfolgen musste. Gerade im entscheidenden Augenblick des Elfmeters, rief mein Kumpel Michael an, um mir eine Live-Berichterstattung des Elfmeters zu bieten. Hektik bricht aus, die Internet-Radio-Verbindung bricht ab, ich drücke ihn versehentlich weg…schweigen. Die versammelte Mannschaft guckt sich verdutzt an und fragt: „Wat is denn nu mit dem Elfmeter?“ Eine Verbindung zum Internet-Radio ließ sich nicht mehr herstellen. Nach einigen Minuten der erlösende Anruf. Robben, der gute Arjen Robben hat sicher verwandelt. Ich schreie meine Freude über den Rhein. Dabei fühlte ich mich ein wenig wie Jürgen Klinsmann am Tag seiner Entlassung. Einsam. Naja, mal was anderes.

Zur zweiten Halbzeit war endlich eine Kneipe mit Live-Übertragung gefunden. Natürlich konnte das 2:0 für uns nur fallen, wenn ich mal eben die Toilette aufsuche. Großspurig habe ich noch verlauten lassen, dass ich es mir bisher verkneifen konnte. Tja, dafür dauerte das erste Mal dann solange, dass mir das zweite Tor leider auch verwehrt blieb. Egal. Hauptsache der Pott ist gleich in unseren Händen. Unsere gutgelaunte Truppe ließ sich vom guten Spiel der Bayern anstecken und schmiss immer mal wieder ein „Wer hat die beste Abwehr? Der FC Bayern!“ in die Runde. Das dritte und vierte Tor der Bayern habe ich dann endlich mal live mitbekommen. Und wieder war mein Jubel der Lauteste in unmittelbarer Nähe. Wieder das Gefühl der Einsamkeit in einer Großstadt. Als ich nach dem vierten Tor ein „nur noch 6, nur noch 6“ anstimmte, flüsterte mir der Kellner ermahnend ins Ohr, dass es jetzt „gut“ wäre. Ob er die Bayern damit meinte, oder meinen einsamen Jubel, kann ich nicht sagen. Den restlichen Abend stand wieder der Bräutigam im Mittelpunkt. Und das war auch gut so.

Als ich mir dann aber am nächsten Tag die Wiederholung des Spiels anschaute, habe ich doch tatsächlich noch Gift und Galle gespuckt. Drei Spieler brachten mich zur Weißglut.

Clemens „Ich trete dir in die Eier“ Fritz,
Tim „Ich würge dich zu Tode“ Borowski und
Torsten „Ich breche dir beide Stäbe“ Frings.

Bei einem Spiel, in dem Hopfen und Malz verloren ist, so reinzugehen, dass man mutwillig eine Verletzung von Spielern, die noch ein Champions League Finale und eine WM spielen müssen, in Kauf nimmt, ist absolut armselig. Wir können froh sein, dass Ribéry, Müller und Schweinsteiger bei diesen Szenen so ruhig geblieben sind. Und den drei Bremern möchte ich einfach nur sagen: „0:4 in your face! Und jetzt fahrt in den Urlaub und geht mir aus den Augen, ihr Affen!“ Gott sei Dank, spielt keiner von den Chaoten bei der WM mit. Was bei solchen Aktionen passieren kann, sehen wir jetzt wunderbar an dem Beispiel von Michael Ballack. Glückwünsche hätte ich von den Typen nach dem Spiel nicht angenommen.

Vielen Dank, FC Bayern München. Es war ein großes Spiel und dadurch auch ein traumhaftes Finale. Ich bin schon immer ein stolzer Fan dieses Vereins gewesen, aber was ihr diese Saison leistet, ist der absolute Wahnsinn. Ein Sieg gegen Inter Mailand ist für mich keine Pflicht. Ich bin auch so zu 100% zufrieden und freue mich einfach auf einen schönen Saisonabschluss.

Den aktuellen Tippkaiser konnte niemand ablösen. Eine Chance gibt es in dieser Saison noch.


Mai 14 2010

Die 10: Rund ums Finale

Ich gebe es zu, mir geht langsam die Puste aus. Aber was soll ich machen? Gerade erst habe ich von Ritualen berichtet und schon habe ich ein neues für mich gefunden. Vor allen K.O.-Spielen – seitdem ich den Blog betreibe – gab es „Die 10:“ Es wäre fatal aufgrund von geistlicher Schwäche dieses Ritual bis zum Triple nicht fortzuführen. Nur zwei Dinge können diese Serie stoppen: Wir verlieren das Pokal-Finale oder wir gewinnen das Triple…..

  1. meteorologisches: Zu wenig Sonne für Tim Wiese.
  2. überraschendes: Ein Schaaf wird im Tiergarten festgehalten.
  3. länderspezifisches: Aaron Hunt hat britisches Blut -> Elfmeterschießen.
  4. geschichtliches: 1999 war die Reihenfolge falsch. Silber/Silber/Gold hat keinen Stil. Silber/Gold/Silber ist harmonisch.
  5. persönliches: van Bommel tätowiert Frings ein paar Stollen.
  6. sinnliches: Badstuber wiegt Marin in den Schlaf.
  7. alternatives: SV gescheiterte Wahlmünchner Bremen – FC Bayern München
  8. artistisches: Salti stehen morgen hoch im Kurs.
  9. kulinarisches: In Berlin steht man eher auf Döner, als auf Piza.
  10. dämonisches: Gegen ein Feierbiest hilft nur feuervergoldetes Sterlingsilber.

Macht auch wieder mit beim “Tippkaiser”. Einfach per Kommentar Torschützen, Vorlagengeber und Zeitpunkt des ersten Bayern-Tores anhand von Dritteln bestimmen.


Apr 15 2010

Das Gerede vom “Triple”

Es gab keine “Englische Woche” für den FC Bayern. Darin wird der Grund liegen, warum schräge Interviews und noch schrägere Themen ans Sonnenlicht gespült wurden.

Ganz vorne steht dabei der Begriff „Triple“. Zuletzt wurde das Wort im Zusammenhang mit dem FC Bayern 1999 genannt. Damals kam es mir auch überhaupt nicht übertrieben vor. Ganz im Gegenteil, damals war es sozusagen an der Zeit. Geklappt hat es allerdings nicht. Von möglichen 3 Titeln wurde „nur“ die Deutsche Meisterschaft erreicht. Champions League Sieger wurde Manchester United (die gewannen übrigens damals tatsächlich das „Triple“). DFB-Pokalsieger wurde 1999 Werder Bremen. Im Finale schlugen sie uns im Elfmeterschießen. Wer ist noch gleich dieses Jahr unser Gegner im Finale? Lassen wir das. Zuletzt wurden am laufendem Band Parallelen zu 2001 gezogen. Dieses Spiel fangen wir mal nicht mit 1999 an. Obwohl…das Champions League Finale fand damals auch in Spanien statt… :-)

So genau weiß ich es nicht mehr, aber ich denke, dass der hier beschriebene Begriff „Triple“ damals erst verwendet wurde, als wir im Finale standen. Zumindest wurde er vor dem damaligen Halbfinale nicht so oft benutzt wie dieses Jahr. Auch wenn immer wieder beschworen wird, dass die Spiele gegen Lyon erst noch gewonnen werden müssen, so sieht man doch an dem immer wieder aufkeimenden Gerede, dass wir geistig mit der Runde bereits abgeschlossen haben. Auch das Trainer-Team wird wahrscheinlich täglich Gegenarbeit leisten und versuchen der Mannschaft einzuschwören, dass man die Franzosen nicht als leichten Gegner ansehen darf. Aber wie oft hat man dies schon vor Pokalspielen gegen unterklassige Mannschaften vergeblich versucht? Wobei der Vergleich hier selbstredend ziemlich hinkt. Ich wollte Lyon nicht mit einem unterklassigen Gegner aus unserer Republik auf einer Stufe stellen. Fakt ist aber, dass die Mannschaft aus unserem Nachbarland den kleinsten Namen in der Runde der letzten Vier hat.

Richtig skurril wurde es, als Louis van Gaal in einem Interview davon sprach, evtl. den FC Bayern zu verlassen, wenn man das „Triple“ holen sollte. Sicherlich war die Antwort der guten Laune des niederländischen Landsmannes geschuldet, die sich nach den gut überstandenen „Wochen der Wahrheit“ ergeben hat. Ich möchte gar nicht daran denken, was LvG mit dem Reporter gemacht hätte, wenn die Frage im falschen Augenblick gestellt worden wäre.

Nächste Woche sind wir alle schon einen kleinen Tick schlauer. Und wenn alles gut geht, dann nehme ich in zwei Wochen das Wort „Triple“ in den Mund und posaune es mit größtmöglichen Volumen in den Nachthimmel.

Das dann noch ein evtl. Gegner mit Namen FC Messilona im Wege steht, lasse ich jetzt mal völlig unbeachtet. Mal abgesehen davon, dass ich glaube, dass Inter ins Finale einziehen wird, aber pssst. ;-)

Triple
Als Triple gilt im Fußball umgangssprachlich der Gewinn der nationalen Meisterschaft und zwei Pokalmeisterschaften in einem Jahr. Dabei kann man zwischen nationalen und internationalen Triples unterscheiden. Als nationales Triple bezeichnet man drei nationale Titelgewinne im selben Jahr (beispielsweise Meisterschaft, nationaler Pokal, Ligapokal). Bei einem internationalen Triple handelt es sich in der Regel bei einem der Titel um einen europäischen Pokalwettbewerb.

So schaffte etwa zuletzt der FC Barcelona im Jahre 2009 ein Triple auf europäischer Ebene: die Meisterschaft in der Primera División und die Gewinne des spanischen Cups (Copa del Rey) und der UEFA Champions League. Eine solche Leistung ist noch keiner deutschen Mannschaft gelungen, obwohl Bayer 04 Leverkusen 2002 ein wenig beneidenswertes „Verlierer-Triple“ erzielte: Zweiter in der Bundesliga hinter Borussia Dortmund, Niederlage im Finale des DFB-Pokals gegen den FC Schalke 04 und schließlich das verlorene Endspiel der Champions League gegen Real Madrid.
Quelle Wikipedia


Mrz 25 2010

Absolut verdient

FC Schalke 04 – FC Bayern München 0:1 n.V.

Ich muss noch im Bett – per iPhone – schnell was loswerden, sonst komme ich nicht zur Ruhe. Was man alles so nach dem Spiel hören und lesen muss…

Es ist schon beinahe eine Unverschämtheit, unseren Sieg auf eine Einzelaktion runterzubrechen. Natürlich war es ein Solo von Robben, das zum Sieg führte. Aber es kann doch nicht allen ernstes behauptet werden, dass Schalke ebenbürdig war? Leute, vielleicht kam es ja im Stadion anders rüber als im TV, aber ich kann nur sagen, dass Schalke, außer in 10 guten Minuten, überhaupt nicht fähig war das Spiel zu gewinnen. S05 war schlecht, richtig schlecht! Auf der Tribüne haben wir uns allesamt lustig gemacht, wenn wieder ein planloser Angriff von Blau in die Hosen ging. Wir haben uns mit unseren Angriffen nicht mit Ruhm bekleckert, aber wir haben es wenigstens versucht!

Der absolute Oberklopper ist dann auch noch, dass Magath nicht zugeben kann, dass der S05 platt war. Und das waren sie. Flanken konnten nicht verwertet werden, weil keiner mehr mitlaufen konnte. Schalke war stehend KO!! Der FC Bayern hat zig Spiele mehr auf dem Buckel und hat auch in der Verlängerung versucht ein Tor zu erzielen. Und mal ganz nebenbei, wir haben ca. 110 Minuten das Spiel gemacht. Was heißt, dass wir auch mehr getan haben. Dem Typen ist wohl ein Medizinball auf den Kopf gefallen, sowas nicht anzuerkennen. Fast die ganze Saison sich einen Scheiss zusammenspielen und dann solche Kommentare. Unfassbar!

Übrigens konnte ich der legendären Nordkurve auch nichts dolles abgewinnen. Ich konnte es an einer Hand abzählen, dass es mal richtig laut wurde. Wer nochmal behauptet, in München ist nichts los, der guckt sich bitte ein Pokal-Halbfinale auf Schalke an. Dickes Lob an die Gäste-Kurve. 120 Minuten Vollgas!! Hat Spaß gemacht darüber zu sitzen.

Auf den Bullshit mit den Fouls gehe ich erstmal gar nicht ein. Und jetzt auch noch zu behaupten, dass der Schiri auf Nerlinger’s Kommentare reingefallen ist, ist ein weiteres Indiz für fehlende Selbstkritik.

Bis in zwei Wochen. Ich sage euch jetzt schon eine klaren Sieg für uns voraus. Jede Wette.

Gute Nacht!


Mrz 24 2010

Es ist angerichtet


Mrz 23 2010

Die 10: Was im Halbfinale alles passieren kann

101. Schober erklärt seinem Team die Rückpassregel.

2. Neuer stellt sich zum Anpfiff zunächst ins Münchner Tor.

3. In der 17. Minute begeht Schalke das 555. taktische Foul dieser Saison. Glückwunsch.

4. Ganz der Olaf: Auf dem Videowürfel erscheint ein Bild von Neuer in Bayern-Bettwäsche.

5. Kuranyi fährt in der Halbzeit nach Hause und bringt das Spiel auf der PS3 zu Ende – Bayern gewinnt.

6. Rafinha geht nicht in die Kabine, sondern zu Uli Hoeneß auf die Tribüne.

7. Neuer stellt sich zur 2. Hälfte zunächst ins Münchner Tor.

8. Jefferson läßt einen fafahren. (Schenkelklopfer)

9. Magath wechselt seine Geheimwaffe ein: den Medizinball.

10. Das 0:1 für den FC Bayern fällt nach einer Standardsituation für S04 in der 90. Minute(+4).